Am 4. August sind wir der Einladung des Gemeinschaftlichen Wohnprojekts Vis-aVis in Mainz gefolgt, und wurde um 18 Uhr herzlich begrüßt.

Unsere "Abordnung" bestand aus 8 Personen und war eine repräsentative Vertretung für den geplanten Erfahrungsaustausch nach zwei Jahren in Ginsheim und einem Jahr in Mainz.

 Unser gemeinsames Fazit: Trotz mancher Unterschiede in der Entstehung und und der Größe des Projekts, es gibt viel mehr Gemeinsames, und wir können gut aus unseren Erfahrungen voneinander lernen.

 

 Link zur Internetseite des Projektes

 

Wir sind überwältigt und stark beeindruckt, dass mehr als 70 Ginsheimer am Sonntagnachmittag ihren Weg zu uns in die Schillerstraße fanden. Da unser Platzangebot nicht ausreichte, wurde alles, was zum Sitzen geeignet ist hinzugezogen. Dadurch entstand wieder eine besondere Athmosphäre von gemütlicher Enge. Grund für den zahlreichen Besuch waren Ilse und Helmut Böhm, die nach Kriegsende als Flüchtlinge nach Ginsheim kamen und von ihren Erinnerungen und Erlebnissen erzählten. „Die Heimat verloren, in Ginsheim angekommen“. Das kleine Video in diesem Beitrag gibt Ihnen einen guten Eindruck davon.

Lesen Sie dazu die Beiträge in der Presse:

Bericht in der Mainspitze

Bericht im Echo


Nach den guten Erfahrungen der zwei Veranstaltungen im "Erzähl-Café" freuen wir uns auf die dritte Veranstaltung am 13. September um 15 Uhr. Dann heißt das Thema: Fliehen muss ich - aber wohin?

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„Hallo, ich bin der lange Scherf“ – so stellt er sich den Mitbewohnern vor, die sich am 12. März zum Frühstück mit dem ehemaligen Bremer Bürgermeister treffen. Henning Scherf war am Abend zuvor zu einer Gesprächsrunde in der Buchhandlung Villa Herrmann eingeladen. Thema: „Grau ist bunt. Wie wir im Alter leben wollen.“ Anschließend hatte er in unserem Haus übernachtet. Und am andern Morgen dann das gemeinsame Frühstück im Gemeinschaftsraum. Wie am Abend zuvor beeindruckt Henning Scherf auch dabei vor allem durch Charisma und Vitalität. Seine eigene Begeisterung für das gemeinschaftliche Wohnen in seinen vielen Facetten wirkt ansteckend. Gern erzählt er Geschichten von gelungenen Projekten. Immer wieder hänge der letztliche Erfolg davon ab, dass es Menschen gibt, die ihren eigenen Träumen trauen, ihre Ideen ernst nehmen und trotz zwischenzeitlicher Rückschläge ihre Ziele erreichen. Ganz ausdrücklich lobt er den LebensAlter e.V. für seinen langen Atem – und für seine hervorragende Bibliothek!

 Am 15. März um 15 Uhr fand da erste Ginsheimer Erzähl-Cafe mit Frau Gertrud Lindemann statt. Das Frau Lindemann während ihrer Erzählungen eine Menge Spaß hatte, konnte jeder sehen hören und fühlen. Alle Teilnehmer wurden auf ihrer Reise durch die Vergangenheit im echten "Ginsemer Dialekt" mitgerissen.

Herzlichen Dank für diesen außergewöhnlichen Nachmittag!!

Hier ist ein kleiner Rückblick:

 

Berichte dazu in der Presse:

 Mainspitze

 Rüsselsheimer Echo

Zum ersten Jahrestag unseres Einzugs gab es beim LebensAlter-Wohnprojekt Tage der offenen Tür. Lange geplant und vorbereitet durch die TOFTÜ-Gruppe sowie einigen kleinen AG’s liefen diese Tag in der letzten Juniwoche sehr erfolgreich.

„Und wenn wir alle zusammenziehen …?“

 

Mit diesem sehr französischen Film eröffnen wir die Reihe unserer Veranstaltungen. Annähernd fünfzig Besucherinnen und Besucher finden sich in den „Burglichtspielen“ in Gustavsburg ein. Bemerkenswert: die Kooperation mit dem kommunalen Kino, das auf unsere Anfrage hin bereit war, den Film als Sondervorstellung ins Programm zu nehmen. Ausbaufähig!