Erfolgreiche Veranstaltungsreihe

Mit Beginn der Sommerpause blickt der LebensAlter e.V. auf seine erfolgreiche Veranstaltungsreihe im ersten Halbjahr 2016 zurück. Unter der Überschrift ENTDECKUNGEN IM FREMDEN  liefen die ersten fünf von insgesamt  zehn geplanten Veranstaltungen sehr erfreulich.

Zuletzt war ein Trommelworkshop mit dem senegalesischen Musiker Issa  Camara gut besucht. Zuvor hatte der Verein die Kindertagesstätten in Ginsheim-Gustavsburg zu zwei Vormittagen mit einem der   bekanntesten Kinderbuchautoren Deutschlands eingeladen. Werner Holzwarth zog mit seinen Erzählungen 120 Kinder in seinen Bann.

Erwachsene wiederum beeindruckte der Bericht des Hochheimers Bernd Dries, der noch im Alter von 73 Jahren die fast 900 Kilometer auf dem Jakobsweg zurückgelegt und im Fremden sich selbst gefunden hatte.

Betroffenheit löste der Bericht der Fernsehmoderatorin Claudia  Schick aus: Sie hatte Bilder mitgebracht, auf denen Flüchtlingskinder ihre schrecklichen Erfahrungen mit Angst, Gewalt und Tod, aber auch ihre Hoffnungen auf friedliche Zeiten zum Ausdruck brachten.

Und ganz am  Anfang hatte die Projektinitiative GARTEN DER VIELFALT gestanden. Dank großartiger Unterstützung konnte diese Idee innerhalb weniger Monate umgesetzt werden. Im März waren  Interessierte zu einem ersten Treffen eingeladen worden. Und Anfang Juni konnte der Garten eröffnet werden. Der LebensAlter e.V. versteht seine Arbeit als Generationen übergreifend nicht nur im  Blick auf sein Gemeinschaftliches Wohnprojekt an der Schillerstraße in Ginsheim. Auch mit seinem Engagement in kulturellen und gesellschaftspolitischen Bereichen spielt der Dialog der Generationen eine Rolle.

Das wird auch in den Veranstaltungen des zweiten Halbjahres so sein. Der Verein lädt die „theaterperipherie Frankfurt“ zur Aufführung ihres viel beachteten Stückes EIN FREMDER IM BUS in die IGS Mainspitze ein.

An einem Vortragsabend wird Marie-Sophie  Löhlein vom Sigmund Freud-Institut Frankfurt am Main über die Spannung zwischen der Neugier auf das Fremde und die Angst vor dem Fremden sprechen.

Ursula Bummel aus Hochheim wird über Begegnungen mit dem fremden Afrika berichten.

Und zum Abschluss der gesamten Reihe lautet die Frage: WIE WOLLEN WIR MITEINANDER LEBEN? An diesem Abend geht es ganz praktisch um das Einüben eines Dialogs, der vom radikalen Respekt gegenüber dem Anderen und Fremden geprägt ist. Mit einem Veranstaltungsflyer und in Pressemitteilungen wird der Verein auf die einzelnen Veranstaltungen dieser Reihe ab Mitte August aufmerksam machen.

Im Übrigen laufen nach der Sommerpause auch die Planungen für 2017 an. Interessierte, die sich an der Arbeit der LebensAlter e.V. beteiligen möchten, sind zur Mitwirkung  herzlich  eingeladen. Kontakt: Georg Pape, Tel.: 06144-4058670,    e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch├╝tzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!