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„Hallo, ich bin der lange Scherf“ – so stellt er sich den Mitbewohnern vor, die sich am 12. März zum Frühstück mit dem ehemaligen Bremer Bürgermeister treffen. Henning Scherf war am Abend zuvor zu einer Gesprächsrunde in der Buchhandlung Villa Herrmann eingeladen. Thema: „Grau ist bunt. Wie wir im Alter leben wollen.“ Anschließend hatte er in unserem Haus übernachtet. Und am andern Morgen dann das gemeinsame Frühstück im Gemeinschaftsraum. Wie am Abend zuvor beeindruckt Henning Scherf auch dabei vor allem durch Charisma und Vitalität. Seine eigene Begeisterung für das gemeinschaftliche Wohnen in seinen vielen Facetten wirkt ansteckend. Gern erzählt er Geschichten von gelungenen Projekten. Immer wieder hänge der letztliche Erfolg davon ab, dass es Menschen gibt, die ihren eigenen Träumen trauen, ihre Ideen ernst nehmen und trotz zwischenzeitlicher Rückschläge ihre Ziele erreichen. Ganz ausdrücklich lobt er den LebensAlter e.V. für seinen langen Atem – und für seine hervorragende Bibliothek!

 

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in solchen und ähnlichen Sätzen beschreibt er seine Vision unserer Gesellschaft. Darin sollten besonders auch ältere Menschen mit ihrer Kreativität, ihren Erfahrungen und ihren Kompetenzen Platz finden. Henning Scherf ermutigt uns, uns nach dem Einzug in unser eigenes Wohnprojekt nicht zur Ruhe zu setzen.

 

 

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In dem Wohnprojekt, in dem er selbst zusammen mit seiner Ehefrau lebt, sei es zur „Nagelprobe“ gekommen, als die ersten Mitbewohner hinfällig und pflegebedürftig geworden seien und dann auch starben. Wie organisiert die Gemeinschaft in diesen Fällen Unterstützung und Betreuung so, dass die Betroffenen in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben können und nicht in die fremde Umgebung z.B. eines Pflegeheims abgeschoben werden müssen. In diesem Zusammenhang empfiehlt Scherf:

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Sozialräumliches Denken verhindert nach Henning Scherf im Übrigen die Entstehung von Alten-Ghettos, weil es auch jüngere Generationen einbezieht. Intelligente und kreative Lösungen könnten entwickelt werden, um z.B. erschwinglichen Wohnraum und attraktive Infrastrukturen im Wohnquartier zu schaffen. Henning Scherf weist auf viele gelungene Projekte vor allem in Nordrhein-Westfalen hin. Er sagt:

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Sich an diesen Stellen in Ginsheim-Gustavsburg einzubringen, könnte ein schönes Ziel des Vereins LebenAlter sein – über unser Privatleben und die Gestaltung des Gemeinschaftlichen Lebens in unseren Häusern hinaus!

 

Bericht in der Main-Spitze

Bericht im Rüsselsheimer Echo

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