plakat 2016 Der diesjährige Weihnachtsmarkt liegt bereits einige Tage zurück, und wir sind schon dabei, für das neue Jahr zu planen. Welche Fragen stellen sich uns in Ginsheim, aber auch darüber hinaus? Wie wird unser Beitrag zum Gelingen aussehen? Gleichzeitig schauen wir aber auch dankbar auf das vergangene Jahr zurück und danken allen, die uns Mut gemacht haben:
  • durch Sponsering der Veranstatungen
  • durch praktische Mithilfe bei der Gestaltung
  • oder durch guten Rat.

Lasst uns das neue Jahr mit Zuversicht und frischem Mut beginnen, damit das Zusammenleben in Ginsheim weiter wächst.

Erfolgreiche Veranstaltungsreihe

Mit Beginn der Sommerpause blickt der LebensAlter e.V. auf seine erfolgreiche Veranstaltungsreihe im ersten Halbjahr 2016 zurück. Unter der Überschrift ENTDECKUNGEN IM FREMDEN  liefen die ersten fünf von insgesamt  zehn geplanten Veranstaltungen sehr erfreulich.

Zuletzt war ein Trommelworkshop mit dem senegalesischen Musiker Issa  Camara gut besucht. Zuvor hatte der Verein die Kindertagesstätten in Ginsheim-Gustavsburg zu zwei Vormittagen mit einem der   bekanntesten Kinderbuchautoren Deutschlands eingeladen. Werner Holzwarth zog mit seinen Erzählungen 120 Kinder in seinen Bann.

Erwachsene wiederum beeindruckte der Bericht des Hochheimers Bernd Dries, der noch im Alter von 73 Jahren die fast 900 Kilometer auf dem Jakobsweg zurückgelegt und im Fremden sich selbst gefunden hatte.

Betroffenheit löste der Bericht der Fernsehmoderatorin Claudia  Schick aus: Sie hatte Bilder mitgebracht, auf denen Flüchtlingskinder ihre schrecklichen Erfahrungen mit Angst, Gewalt und Tod, aber auch ihre Hoffnungen auf friedliche Zeiten zum Ausdruck brachten.

Und ganz am  Anfang hatte die Projektinitiative GARTEN DER VIELFALT gestanden. Dank großartiger Unterstützung konnte diese Idee innerhalb weniger Monate umgesetzt werden. Im März waren  Interessierte zu einem ersten Treffen eingeladen worden. Und Anfang Juni konnte der Garten eröffnet werden. Der LebensAlter e.V. versteht seine Arbeit als Generationen übergreifend nicht nur im  Blick auf sein Gemeinschaftliches Wohnprojekt an der Schillerstraße in Ginsheim. Auch mit seinem Engagement in kulturellen und gesellschaftspolitischen Bereichen spielt der Dialog der Generationen eine Rolle.

Das wird auch in den Veranstaltungen des zweiten Halbjahres so sein. Der Verein lädt die „theaterperipherie Frankfurt“ zur Aufführung ihres viel beachteten Stückes EIN FREMDER IM BUS in die IGS Mainspitze ein.

An einem Vortragsabend wird Marie-Sophie  Löhlein vom Sigmund Freud-Institut Frankfurt am Main über die Spannung zwischen der Neugier auf das Fremde und die Angst vor dem Fremden sprechen.

Ursula Bummel aus Hochheim wird über Begegnungen mit dem fremden Afrika berichten.

Und zum Abschluss der gesamten Reihe lautet die Frage: WIE WOLLEN WIR MITEINANDER LEBEN? An diesem Abend geht es ganz praktisch um das Einüben eines Dialogs, der vom radikalen Respekt gegenüber dem Anderen und Fremden geprägt ist. Mit einem Veranstaltungsflyer und in Pressemitteilungen wird der Verein auf die einzelnen Veranstaltungen dieser Reihe ab Mitte August aufmerksam machen.

Im Übrigen laufen nach der Sommerpause auch die Planungen für 2017 an. Interessierte, die sich an der Arbeit der LebensAlter e.V. beteiligen möchten, sind zur Mitwirkung  herzlich  eingeladen. Kontakt: Georg Pape, Tel.: 06144-4058670,    e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Unser Verein wurde für sein Engagement im Rahmen der Ankommens- und Willkommenskultur
in Ginsheim-Gustavsburg ausgezeichnet.
Landrat Thomas Will verlieh den Preis am 13.10.2015 im Landratsamt Groß-Gerau.

 

Der Zeitungsartikel dazu:

Main Spitze 17.10.15

6. November 2015

Wie Wohnprojekte und Wohnungsunternehmen ihre Partnerschaft gestalten

Dieser erste Wohngruppentag in Rheinland-Pfalz verfolgte das Ziel, Erfahrungen der Zusammenarbeit zwischen Wohnungsunternehmen und Wohnprojekten auszutauschen und an solche Gruppen weiterzugeben, die sich noch in der Phase der Orientierung befinden. Erfreulicherweise gehörten mehr als die Hälfte der anwesenden ca. 100 Personen einer solchen Gruppe an.  Diese Tatsache wurde als Ausdruck des weiter wachsenden Interesses am gemeinschaftlichen Wohnen verstanden. Im Übrigen war im Verlauf des ganzen Tages zu erkennen, was es bedeutet, wenn eine Landesregierung – vor allem auch in Person der Ministerpräsidentin Malou Dreyer – sich selber eines Themas annimmt und eine solche Veranstaltung finanziert.

Zusammen mit einigen anderen Wohnprojekten war auch der LebensAlter e.V. eingeladen worden, sich in zwei Präsentations- und Diskussionsrunden dem Publikum vorzustellen. Speziell ging es dabei um das eher ungewöhnliche Modell einer Partnerschaft zwischen einem eingetragenen Verein und einer ortsansässigen Baugenossenschaft. Als andere Modelle kamen zuvor das Mainzer Projekt Vis-a-Vis mit seinem Partner, der Wohnbau Mainz GmbH, der WIA e.V. Wiesbaden mit dem Gemeinnützigen Siedlungswerk FfM und die WoGe Marburg mit der Nassauischen Heimstätte ausführlich zu Wort.

Der Verein LebensAlter ist vom Finanzamt Groß Gerau als gemeinnützig anerkannt worden. Seit zweieinhalb Jahren in Ginsheim-Gustavsburg ansässig, ist der Verein zunächst durch sein gemeinschaftliches und Generationen übergreifendes Wohnprojekt an der Schillerstraße im Ortsteil Ginsheim bekannt geworden. Dieses Wohnprojekt läuft inzwischen erfolgreich. Seine Bewohnerinnen und Bewohner äußern sich sehr zufrieden mit der neuen Wohnform, in der gute Nachbarschaft, wechselseitige Unterstützung und gemeinsame Unternehmungen praktiziert werden.

Der Verein ist aber nicht nur am gelingenden Innenleben des Wohnprojektes interessiert. Auch Engagement und Mitverantwortung für das Gemeinwesen sind als Ziele in der Vereinssatzung festgelegt. Vor allem für drei Bereiche werden die Inhalte des LebensAlter e.V. formuliert: Bereich I: Jugend- und Altenhilfe. Bereich II: Erziehung, Volks- und Berufsbildung; Bereich III: Bürgerschaftliches Engagement.